Wundmanagement


Bakterien haben einen gefährlichen Gegner:


Manuka-Honig


Die Zunahme Antibiotika-resistenter Keime stellt die Medizin vor ein wachsendes Problem insbesondere bei der Wundversorgung. Die Suche nach wirksamen Alternativen führt zu einem Naturprodukt, das schon im alten Ägypten und in China zu medizinischen Zwecken eingesetzt wurde und nun eine Renaissance erlebt: Honig. Forschungsergebnisse der TU Dresden belegen die außergewöhnlich starken antibakteriellen Eigenschaften des neuseeländischen Manuka-Honigs.

Anders als einheimische Imkerhonige oder Honige aus anderen Ländern, deren bekannte antibakterielle Eigenschaft hauptsächlich auf das darin enthaltene Wasserstoffperoxyd zurückzuführen ist, wirkt aktiver Manukahonig über das stark antimikrobielle Methylglyoxal (MGO), das 2005 an der TU Dresden identifiziert wurde. Dieser Wirkstoff kommt bei herkömmlichen Honigsorten in einer Menge von ein bis fünf Milligramm pro Kilogramm vor – der Honig des neuseeländischen Manukastrauchs dagegen weist 300 bis 700 mg Methylglyoxal pro Kilogramm auf.

Mittlerweile wird aktiver Manuka-Honig auch in deutschen Kliniken und Arztpraxen mit großem Erfolg eingesetzt. Hierbei wird oft ein klinisch zugelassenes Präparat verwendet, der sogenannte Medihoney. Viele Heilpraktiker, Ärzte und Kliniken hingegen setzen den reinen, naturbelassenen und MGO™ aktiven Manuka-Honig ein, der eine mindestens entsprechende antibakterielle Effektivität hat, dabei aber sehr viel kostengünstiger ist – ein wichtiges Argument zugunsten des Arztbudgets und der finanziellen Entlastung des Patienten, der in der Regel die Kosten trägt.

Sehr gute Ergebnisse bei der Anwendung mit dem von der Universität Dresden zertifizierten MGO™ Manuka-Honig erzielt das Team von Christine Kolbe-Alberdi Vallejo, Pflegedienstleiterin des Gemeinschaftshospiz Christophorus in Berlin:
„Basierend auf den guten Erfahrungen, die das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und andere anthroposophische Einrichtungen mit der Verwendung von aktivem Manuka-Honig in der Versorgung chronischer Wunden gemacht haben, können auch wir über Heilerfolge bei unseren schwerstkranken Patienten berichten, z. B. bei Ulcus cruris und Dekubitus. Auch bei exulcerierenden Tumorwunden kann aktiver Manuka-Honig Symptome lindern und den unangenehmen Geruch oder die Exsudatmenge verringern und so die Lebensqualität des Patienten erhöhen.“

1. Im Rahmen einer Promotionsarbeit am Institut für Lebensmittelchemie der TU Dresden machte man die Entdeckung, dass bestimmte Manuka-Honige vergleichsweise sehr viel höhere Konzentrationen des Wirkstoffes Methyglyoxal aufwiesen als die Proben herkömmlicher, einheimischer Honigsorten (20-800mg/kg gegenüber 0-20mg/kg). Weiterführende Versuchsreihen zeigten, dass diese Gehalte an Methylglyoxal unmittelbar für die außergewöhnlichen antibakteriellen Eigenschaften der untersuchten Manuka-Honige verantwortlich sind. In seinem Artikel für die Fachzeitschrift „Molecular Nutrition and Food Research“ (April 2008) bezeichnet Prof. Dr. Thomas Henle Methylglyoxal als „das seit vielen Jahren gesuchte antibakterielle Prinzip des Manuka-Honigs.“ Das bedeutet: Je höher die Konzentration an Methyglyoxal, desto größer die antimikrobielle Aktivität.

2. Als erster Hersteller hat Manuka Health (in Deutschland vertreten durch „Das Neuseelandhaus“) den Gehalt an Methylglyoxal in Manuka-Honig klassifiziert: MGOTM 400 entspricht dabei z. B. einer Menge von 400 mg Methylglyoxal pro Kilogramm.

www. Neuseelandhaus.de
Quelle: Pro Vita 5/2008)